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Übertragen von Profilen aus Outlook 2016 auf einen anderen PC

Bei einem PC Austausch oder bei der Installation eines zusätzlichen PCs oder Notebooks, kann es hilfreich sein, das Profil und die Einstellungen von Outlook zu sichern und auf das neue Gerät zu übertragen. Das spart vor allem Zeit bei der Einrichtung komplexer. 

Als ersten sichert man die Signaturen. Diese sind unter Windows 10 zu finden im Benutzerprofil. Am schnellsten gelangt man über den Explorer durch Eigabe von 

%USERPROFILE%\AppData\Roaming\Microsoft\Signatures

Alle Dateien in diesem Verzeichnis sichert man auf einen Stick oder in ein Netzlaufwerk

Dann die eigentlichen Outlook-Dateien (PST)

%USERPROFILE%\AppData\Local\Microsoft\Outlook

Auch hier, alle Dateien des Verzeichnisses auf ein externes Medium oder auf ein Netzlaufwerk sichern

Als Drittes müssen jetzt nun die Einstellungen der Profile gesichert werden. Diese werden in der Registry gespeichert. Dazu den Regsitry Editor starten und zum Pfad

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Outlook\Profiles

navigieren und dort dann alle gewünschten Profile (in der Regel gibt es nur ein Profil, aber man weiß ja nie...) sichern bzw in eine REG-Datei exportieren.

Wenn man auch die Einstellungen für die eingesetzten Schriftarten sichern möchte, sichert man analog zu den Profilen den Pfad

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Common\MailSettings

in eine REG-Datei.

Anschließend überträgt man alle Daten auf den neuen PC, startet kurz Outlook ohne das Anlegen eines Profile, verschiebt die Daten in den entsprechenden Verzeichniss, importiert die Registry-Einträge durch einen Doppelklick. Und fertig...

Naja, nicht ganz. Bei dieser Prozedur werden leider die Passwörter nicht mit übertragen. Die sollte man sicherheitshalber auch vorrätig haben. Wenn man die nicht mehr weiß, kann man Tools wie MAILPV von Nirsoft oder ähnliches benutzen. Aber Achtung. Virenscanner wie speispielsweise der von Microsoft kann Alarm schlagen eventuell Alarm und erkennen in MAILPV einen Virus... Also den Echtzeitschutz kurz ausschalten, Software starten (sehr selbsterklärend, muss nicht installiert werden) und später wieder einschalten.